Möchte Lena gerne wissen.

 

Liebe Lena,

 

wie bei allen Techniken, die im Moment einen Boom erleben – sei es Familienstellen, Hypnose, Rückführung ... – ist Vorsicht geboten. Das A und O ist ein wirklich gut ausgebildeter und erfahrener Therapeut. Beim Familienstellen kann es in der Tat vorkommen, dass ein Teilnehmer sich derart identifiziert mit seiner Rolle, die er als Stellvertreter für einen andere Person einnimmt, dass er Schwierigkeiten hat, zurückzufinden zu sich selbst. Gerade sehr sensible, durchlässige Menschen sind da gefährdet. Hier hat man es ja mit Seelenzuständen anderer zu tun, die sich mitteilen über das morphogenetische Feld. Ein guter Therapeut kann damit umgehen und helfend eingreifen.

Nana hat diese Frage per Mail gestellt

Liebe Nana,

wir gehen davon aus, dass die mit Ihrer Frage darauf anspielen, ob jeder Mensch für seine guten und schlechten Taten zur Rechenschaft gezogen werden kann. Das Prinzip ist eigentlich in allen Religionen der Welt verankert. Wer in seinem Lebem viel Gutes tut, dem wird auch Gutes widerfahren. Dass das nicht immer ganz so einfach scheint und häufig auch ungerecht ist, kennen wir aber auch. Böswillige Menschen scheinen manchmal immun gegen Bestrafungen, gute Menschen werden noch mehr Lasten aufgebürdet. Man kann hier leider nur sagen: man muss an Karma glauben, daran, dass sich alles zum Guten wenden wird und jeder seine gerechte Strafe oder Belohnung erhalten wird. In vielen Religionen wird dieser Glaube über das Dasein nach dem Tod geregelt, was für die Lebenden nicht immer eine Hilfe im Jetzt darstellt. Dennoch - man sollte sein Leben nach besten Wissen und Gewissen leben, denn schlechte Taten belasten immer das eigene Gewissen und es lebt sich deutlich angenehmer, wenn man befreit und ohne Schuldgefühle leben kann.

Möchte Holger gerne wissen.

 

Lieber Holger,

 

bei der Auswirkung der Venus-Mars-Konjunktion ist das Zeichen entscheidend, aber auch die Aspekte, die die beiden zu anderen Planeten haben.

Mars und Venus sind 2 grundsätzlich verschiedene Prinzipien, die Zeichen, deren Herrscher sie sind, stehen sich im Horoskop gegenüber (Widder-Waage), so dass eigentlich hier immer eine Spannung besteht. Aber: Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an.

Stehen beide im gleichen Zeichen, haben sie zumindest einen ähnlichen Hintergrund. Beide werden durch Jungfrau etwas beschnitten in ihrer vollen Entfaltungsmöglichkeit, Venus mehr als Mars.

Sicher sind Mars-Venus in der Jungfrau nicht so feurig wie z.B. in Widder, aber jedes Zeichen hat seine eigene Qualität. Mars in Jungfrau z.B. ist praktisch, zuverlässig, detailliert, er ist vielleicht nicht so leidenschaftlich, aber dafür treu. Venus in Jungfrau ist verantwortungsvoll, zuverlässig, auch praktisch. Beiden sagt man als negative Eigenschaft eine gewisse Prüderie nach, manchmal sind sie auch überkritisch.

Verstärken andere Faktoren im Horoskop diese Eigenschaften, dann wird die Sexualität sicher kontrollierter ablaufen als in anderen Zeichen.

Aber wie gesagt, das ist nur ein Ausschnitt aus einer Reihe von Möglichkeiten. Nur das gesamte Horoskopbild erlaubt eine genaue Aussage.

Lisa aus Potsdam hat folgende Frage: "Wenn ich in letzter Zeit träume, dann spielen die Träume immer in der Nacht. Was kann das bedeuten?"

Liebe Lisa,

die Nacht im Traum weißt meist auf Dinge hin, die im Unterbewusstsein schlummern. Das können unerledigte Aufgaben sein, aber auch Ängste, die man versucht zu verdrängen. Es gibt einige Analytiker, die meinen, dass die Nacht auf ein drohendes Unglück hinweisen soll, aber diese Sichtweise nicht unumstritten, da sie doch auch sehr negativ ist. Es kann aber durchaus sein, dass die Nacht auf schwere Zeiten deuten kann und so als Warnung dient, damit man sich darauf vorbereiten kann. 

Will Paul wissen. Darüber hinaus stellt er die Frage, ob sie unser Leben nach ihren Wünschen steuern können und uns dazu bringen, das zu machen, was ihrer Meinung nach richtig und gut für uns wäre.

 

 Lieber Paul,

 

ich denke, man sollte hier genau abgrenzen: Verstorbene leben in einer anderen Dimension, wir leben hier in einer ganz konkreten irdischen Welt. Grenzverwischungen sind möglich, etwa wenn ein geliebter Mensch stirbt und man ihn im Moment des Todes wahrnimmt, selbst wenn man Kilometer weit voneinander entfernt ist.

Manchmal schickt man auch ein Danke „nach oben“, wenn man das Gefühl hat, ohne Hilfe des  toten Verwandten, Freundes ... wäre dies oder jenes nicht so gut geglückt. Wenn man eine sehr enge Bindung zu einem Menschen hatte und sehr durchlässig ist, mag man ab und zu das Gefühl haben, derjenige hätte sich eingeschaltet, wenn es um besonders wichtige Dinge geht, die wir hier zu erledigen haben. Nicht selten erscheinen uns Verstorbene auch im Traum mit einer Botschaft. Viele Menschen führen auch Zwiegespräche mit ihren Toten, sie sind ihnen noch immer gegenwärtig – vor allem, wenn man sehr lange miteinander gelebt hat.

Da wir aber alle mit einem eigenen Willen gesegnet sind, ist es unwahrscheinlich, von Verstorbenen in deren Sinne geleitet zu werden – weder im positiven noch negativen Sinn. Vor allem, wenn man das nicht selbst will.
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möchte Doreen gerne wissen.

 

Liebe Doreen,

 

die Feder hat verschiedene Symbolische Bedeutungen. Bei den Indianern war sie Zeichen von Stärke, Macht und Hierarchie, je nach Anordnung im Kopfschmuck, Farbe, Größe, Anzahl der Federn.

Viele Götter trugen Federn als Attribute: der ägyptische Gott Amun hatte 2 Federn an seiner Kappe, die ägyptsche Göttin Maat wird immer mit einer Straßenfeder abgebildet. Wenn ein Mensch gestorben war, wurde sein Herz gegen die Feder der Maat abgewogen, das Ergebnis Entschied darüber, ob er endgültig sterben musste, oder im Kreise der Götter „weiterleben“ durfte. Hier ist also die Feder von ganz entscheidender Bedeutung.

Mit der Feder assoziiert man auch Leichtigkeit, Schwerelosigkeit, manchmal wird die Feder auch als Symbol der Seele gesehen. Schamanen arbeiten mit Federn. Auch hier haben verschiedene Federn unterschiedliche Bedeutung.

Federn können Schmuck sein, Pfauenfedern z.B. Früher schrieb man mit Federn.


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Dies möchte Beate gerne wissen.

 

Liebe Beate,

 

der auf- und absteigende Mondkonten sind Schnittpunkte der Umlaufbahn des Mondes mit der Ekliptik und bilden im Geburtshoroskop eine Achse, d. h. beide liegen sich genau gegenüber. Der aufsteigende Mondkonten (auch nördlicher MK oder Drachenkopf genannt) ist die Bezeichnung des Schnittpunktes mit der nördlichen Ekliptik, der absteigende Mondknoten (auch südlicher MK oder Drachenschwanz genannt) kennzeichnet den Schnittpunkt mit der südlichen Ekliptik. 

Astrologisch bedeuten die Mondknoten je nach Häuserstellung (die Tierkreisstellung ist untergeordnet): Wo komme ich her, wo gehe ich hin? Das kann karmischen Charakter haben. Der absteigende MK zeigt, in welchem Thema wir uns auskennen (ev. durch frühere Existenzen), wo wir uns sicher fühlen, wo wir ganz automatisch, fast reflexartig handeln. Der aufsteigende MK zeigt uns das Thema, das wir entwickeln sollen, das wir kennen- und leben lernen sollen.
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Diese Frage kommt von Jacqueline per Mail.

Liebe Jacqueline,

der Streit darüber, ob es auch außerhalb unseres Planeten auch Leben gibt, ist so alt wie die Wissenschaft. Einerseits gibt es bisher absolut keine Beweise für außerirdisches Leben. Egal wie tief man ins Weltall geschaut hat, egal wie intensiv man mit riesigen Schüsseln nach verdächtigen Radiosignalen geforscht hat - gefunden hat man nichts. Das bedeutet aber nicht, dass die Wissenschaft grundsätzlich daran zweifelt, ob es anderes Leben im Universum gibt. Gerade hat die NASA mit einem Forschungsroboter auf dem Mars Eis, also Wasser, nachweisen können. Wasser gilt als der Grundstoff für alles Leben. Es ist also unwahrscheinlich, dass wir in diesem riesigen Universum alleine sind. Die Frage ist halt nur, wann man sich über den Weg läuft. 

Möchte Elke gerne wissen.

 

Liebe Elke,

 

um Drachen ranken sich viele Märchen, Mythen und Sagen durch die verschiedensten Kulturen und Religionen mit ganz unterschiedlichen Bedeutungen. Man findet sie auch in er Malerei und in der Literatur – auch verschiedene Tarotkarten zeigen Drachensymbole. In unseren Träumen tauchen sie ebenfalls auf. Wichtig ist, wenn man in irgendeiner Form auf Symbole des Drachen trifft, dass man immer den kulturellen Hintergrund betrachtet. Der Drache kann in unserer Kultur das Böse verkörpern, Angst machen, eine große Auseinandersetzung mit unbewussten Triebanteilen bedeuten – in einer anderen Kultur hingegen Glück verheißend sein.

 


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Diese Frage kommt von Vera per Mail.

Liebe Vera,

die unscheinbare Distel ist tatsächlich tief in verschiedenen Mythologien verwurzelt. Zum einen kennt man aus der christlichen Mythologie. Man setzte Jesus einen Kranz aus Disteln auf das Haupt und machte sie so zum Symbol der Märtyer. Je größer das Leid ist, dass einem Menschen hinzugefügt wird, desto stärker wird der Glaube. Diese Annahme stammt aus der Beobachtung, dass Disteln, reißt man sie aus dem Boden, lange nicht verwelken wollen. So war sie auch in China ein Symbol für langes und beschwerdefreies Leben. In der Blumensprache bedeutete das Schenken einer Distel: "Des Lebens Poesie geht spurlos an Dir vorüber", das heißt "Das Leben vermag dir nichts anzuhaben".

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